29 Monate Kampf am Isonzofluss


Zum 30. Jahrestag des Kobarider Museums haben wir uns entschlossen die diesjährige temporale Ausstellung auf eine andere Art zusammenzustellen. Die bisherigen Ausstellungen haben die persönlichen Geschichten der Soldaten beider Frontlinien vorgestellt. Dieses Jahr möchten wir Ihnen die chronologische Reihenfolge der Geschehnisse der Isonzofront darlegen.

Die Ausstellung bietet dem Besucher einen gebündelten Einblick der Geschehnisse auf der gesamten Länge der Isonzofront, die vom Rombon bis zur Adria verlief. Daneben werden auch die Geschehnisse vorgestellt, die zum Beginn des Ersten Weltkrieges geführt haben, sowie zum Beginn der Isonzofrontlinie. Es wird ein Prozess vorgestellt, in dem die Bündnisse der Vorkriegszeit, als auch diplomatische Spielchen, lokale Kämpfe zu einem Weltkrieg haben ausarten lassen. Als wenn der Erste Weltkrieg nicht schon genug war, hat auch die Politik der Nachkriegsjahre auf ganzer Linie versagt. Anstatt, dass mit dem Ersten Weltkrieg alle Kriege geendet hätten, wurde dies durch die Unfähigkeit der Politik und deren kurzsichtigen Entscheidungen zu einer Grundlage der Kriege des 20. Jahrhunderts und man kann diese Konsequenzen heute noch auf eine Art spüren.

Die Ausstellung bietet dem Besucher die Reflexion der Sinnlosigkeit der Kriege an. Die vorgestellten Geschehnisse, in Kombination mit allen Konflikten des 20. und 21. Jahrhunderts, stellen die These, dass die Geschichte die Lehrerin des Lebens ist, unter ein großes Fragezeichen.