Das 28-Jährige Bestehen des Kobarider Museums

Datum: 29.10.2018

kategorie: Ereignisse und Neuigkeiten

Am 20. Oktober haben wir genau am Tag der Eröffnung des Kobarider Museum im Jahre 1990 den traditionellen Tag des Kobarider Museums vorbereitet.

Zum Anlass der Festivität hielten der Bürgermeister von Kobarid Robert Kavčič, der Direktor des Kobarider Museums Martin Šolar und die Festrednerin Dr. Petra Svoljšak eine Rede. Die Festrednerin hob vor allem die wichtige Arbeit des Kobarider Museums hervor, das für den Erhalt des Erbes des Ersten Weltkrieges und  der Botschaft der Mission des Friedens Sorge trägt, was im Museum durch persönliche Geschichten der Protagonisten der Isonzofront dargestellt wird.

Nach 4 Jahren Unterbrechung haben wir dieses Jahr wieder den Titel eines Ehrenmitglieds des Kobarider Museums  verliehen – die Ehrung wurde dem Triester Autor und Publizisten Paolo Rumiz verliehen, der mit seinem Beitrag zur Entwicklung und Bekanntmachung des Kobarider Museums beitrug.

Das schönste Geschenk zum Geburtstag erhielt das Kobarider Museum mit der neuen temporalen Ausstellung mit dem Titel Nachbargeschichte – Josef Pailer Soldat und Chronist. Der Autor der Ausstellung ist der langjährige Kustos des Kobarider Museums, Herr Željko Cimprič.

Besuch des ungarischen Staatspräsidenten János Áder und des slowenischen Staatspräsidenten Borut Pahor

Das Kobarider Museum wurde am Samstag auch von den slowenischen und ungarischen Staatspräsidenten besucht. Sie wurden vom Direktor des Kobarider Museums Martin Šolar begrüßt und anschließend vom Kustos des Museums Boštjan Lužnik durch das Museum geführt. Der ungarische Staatspräsident zeigte großes Interesse für die Museumsausstellung und für die Geschichte der Kämpfe an der Isonzofront, an denen viele ungarische Soldaten beteiligt waren. Der ungarische Staatspräsident bedankte sich am Ende des Besuches beim Museum für den Erhalt des Erbes des 1. Weltkrieges und trug sich dann in das Buch der Ehrengäste ein.