Das Leid von Mensch und Tier
18.10.2025 - 19.10.2026Bereits seit Urzeiten waren Tiere ein unverzichtbarer Bestandteil des Krieges. Sie dienten schon immer als wichtige Nahrungsquelle, doch als der Mensch sie domestizierte, sie auch in vielzähligen anderen Bereichen eingesetzt wurden. Beim Transport der Versorgung, der Ausrüstung und der Verletzten trugen sie eine entscheidende Rolle und wurden auch als Lasttiere benutzt. Ohne Pferde gäbe es nicht die Kavallerie, welche die Eliteeinheit der Armee gewesen war. Seit Urzeiten wurden auch Hunde von der Armee im Einsatz genutzt – nicht nur im Kampf und als Wachhunde, sondern auch seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, diese auch als Sanitätshunde eingesetzt wurden. Auch bei der Kommunikation spielten die Tiere eine wichtige Rolle; bereits seit der Antike wurden Tauben auch als Nachrichtenüberbringer eingesetzt. Tiere dienten aber auch zu einem andern Zweck: zur emotionalen Unterstützung, sie hoben die Truppenmoral und wurden auch als tierische Maskotchen der Einheiten eingesetzt. Das erschwerte Soldatendasein wurde zusätzlich auch von Ratten und anderen Parasiten heimgesucht.
Die Ausstellung stellt über verschiedene Bereiche, bei denen Tiere mehr oder weniger eine Schlüsselfunktion im Leben der Soldaten waren, deren Leben vor. Von der klassischen Nutzung als Last- oder Sanitätstier, bis hin zur Nutzung als Nahrungsquelle.
Natürlich hier auch das Zusammenleben der Soldaten mit den verschiedensten Parasiten, welche den Soldaten das Leben zur Hölle machten, gezeigt wird.
Nicht zu vergessen ist auch die wichtigste Rolles des Tieres als Haustier, welches dem Soldaten auch aus psychischer Sicht, das Leben ein wenig leichter machte.